Purnululu-Nationalpark & Broome

Nach Darwin ging es für uns mit dem Bus weiter nach Kununurra. In der Kleinstadt verbrachten wir aber nur eine Nacht, bevor wir uns am nächsten Tag mit dem Mietauto zum Purnululu-Nationalpark aufmachten. Dort übernachteten wir in einem Glamping-Zelt (inkl. Klo und Dusche) auf einem richtig coolen Campingplatz. Als wir am frühen Abend dort ankamen, wurden wir von Vogelschwärmen und einem Wallaby begrüßt 😊. Am Campingplatz werden nämlich manche Wasserhähne nie vollständig abgedreht, sodass immer ein bisschen Wasser heruntertropft, das die Tiere trinken können.

Unser Zelt
Kakadus am Campingplatz

Für den nächsten Tag hatten wir eine geführte Tour durch den Nationalpark gebucht. Bevor wir frühmorgens aufbrachen, entdeckten wir aber noch einen Besucher in unserem WC: Ein grüner Frosch hatte es sich dort gemütlich gemacht und hatte offenbar keine Lust, das Klo so schnell wieder zu verlassen. Bei unserer Abreise war er nämlich immer noch da 😁. Wir bekamen ihn allerdings immer nur dann zu Gesicht, wenn wir die Spülung betätigten und er dadurch das Gleichgewicht verlor und ein bisschen aus seinem Versteck herausrutschte 😅. Außerdem wurde uns gesagt, dass wir darauf achten sollten, den Klodeckel immer zu schließen – nur für den Fall, dass eine Schlange Jagd auf unseren Frosch machen würde. Das ist während wir dort waren aber Gott sei Dank nicht passiert 😊.

Unser Mitbewohner 😁

Die Tour durch den Purnululu-Nationalpark mit der bekannten Bungle Bungle Range war wunderschön. Auf abwechslungsreichen Wanderungen entdeckten wir die roten Felslandschaften um Cathedral Gorge und Echidna Chasm. Am Abend gab es dann noch ein gutes Essen am Campingplatz 😊.

Bungle Bungles
Bungle Bungles
Wanderung durch die Cathedral Gorge
Cathedral Gorge
Echidna Chasm
Bitte nicht runterfallen 😆
Blick über den Purnululu-Nationalpark

Als wir uns am nächsten Tag wieder nach Kununurra aufmachten, liefen uns (wie auch schon bei der Hinfahrt) ein paar Wildpferde über den Weg ☺️. Dieses Mal war auch ein kleines Fohlen dabei, das zuerst ganz gemütlich am Straßenrand lag, sich dann aber doch dazu entschied zu den anderen Pferden über die Straße zu laufen (gut, dass wir schon ganz langsam unterwegs waren 😄).

Straßen in Australien 😄

Wir legten am Rückweg außerdem einen kleinen Zwischenstopp beim Lake Argyle ein, einem wunderschönen Stausee mit der am natürlichsten angelegten Staumauer, die ich bis jetzt gesehen habe 😊.

Lake Argyle
Lake Argyle mit Staumauer

In Kununurra machten wir dann noch einen kleinen Spaziergang zum Lake Kununurra☺️.

Lake Kununurra

Seit unserer Ankunft in Australien sind wir – vor allem bei den längeren Busfahrten – immer wieder bei kleineren (normalerweise kontrollierten) Waldbränden vorbeigefahren. Als wir nach Kununurra zurückkamen, brannte ein Stück Wald auf einem Hügel direkt neben der Stadt und ein paar Straßen waren wegen der Rauchentwicklung gesperrt. Der Brand wurde aber sehr schnell gelöscht ☺️.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus weiter nach Broome (an der Westküste Australiens). Broome ist sozusagen das Zentrum der australischen Perlenindustrie. Ein Schmuckgeschäft reiht sich praktisch an das andere und es werden unterschiedliche Touren zu Perlenfarmen angeboten. Mama und ich entschieden uns für eine halbtägige Tour zur Willies Creek Pearl Farm. Die Tour war wirklich interessant 😊. Uns wurde gezeigt, wie Austern gezüchtet und gepflegt werden bis sie dann 4 Jahre später (hoffentlich mit einer Perle darin) aus dem Wasser geholt werden 😊.

Geöffnete Auster – leider ohne Perle 😥

Außerdem eignet sich Broome gut für schöne Spaziergänge zu Cable Beach, Town Beach und Gantheaume Point 😊.

Cable Beach
Sonnenuntergang am Cable Beach
Town Beach-Promenade
Gantheaume Point
Gantheaume Point
Gantheaume Point
Kurzer Stopp bei Streeter`s Jetty ☺️

In Broome hieß es dann leider auch schon wieder Abschied nehmen von Mama, für die der Urlaub hier vorbei ist 😥. Wie ein paar von euch wissen, musste ich selbst ja noch etwas länger in Broome bleiben, weil bei dem Muttermal, das ich kurz vor meiner Abreise entfernen ließ, noch einmal nachoperiert werden musste 🙈. Der längere Aufenthalt gab mir dann aber die Gelegenheit noch ein ganz besonderes Naturschauspiel zu bewundern. Das „Staircase to the Moon“ zeigt sich an 2-3 Abenden zwischen März und September, wenn der aufgehende Vollmond über dem Meer den Eindruck hinterlässt, dass Stiegen zum Mond hinaufführen würden 😍. Bei der Gelegenheit hat sich auch herausgestellt, dass meine Handykamera definitiv nicht für Nachtaufnahmen gemacht ist 😂. Begleitet wurde das Spektakel von einem netten Markt mit Kunsthändlern und Foodtrucks ☺️.

Staircase to the Moon

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