Napier, Taupo und Rotorua

Napier gilt als DIE Art-Déco-Stadt Neuseelands. Als die Stadt in den 1930er Jahren von einem Erdbeben zerstört wurde, hat man sie im Stil dieser Zeit wiederaufgebaut. Daraus hervor geht eine der größten Ansammlungen von Art-Déco-Gebäuden der Welt. Napier sieht tatsächlich komplett anders aus als alle anderen neuseeländischen Städte, die ich besucht habe. Von der Touristeninfo kann man sich eine Karte holen, die eine Route durch die schönsten Straßen des Zentrums vorschlägt und über die einzelnen Gebäude informiert.

Küstenpromenade von Napier
Napier
Napier
Napier
Pania – Statue aus einer Māori-Legende
Napier

Als Nächstes fuhr ich weiter nach Taupo. Die kleine, nette Stadt liegt am Lake Taupo und in der Nähe des Tongariro Nationalparks. In den Nationalpark habe ich es aber leider nicht geschafft, weil es abgesehen vom Anreisetag die ganze Zeit in Strömen regnete und mir die eigentlich geplante Wanderung wahrscheinlich sowieso zu anstrengend geworden wäre (vor allem weil ich mir dabei nicht Zeit lassen hätte können, sondern mich die ganze Zeit abhetzen hätte müssen, um den Shuttlebus zurück nach Taupo zu erwischen 🙈).

Taupo

In Taupo gibt es übrigens nicht nur den „Coolsten McDonald’s der Welt“, sondern auch die „Hole in One-Challenge“, bei der Golfer versuchen können, den Ball vom Ufer aus in ein Loch auf dem See zu befördern 😅.

„Der coolste McDonald’s der Welt“ – Das eigentliche Restaurant ist gleich nebenan. Zu bestimmten Zeiten kann man auch im Flugzeug essen 😄.
„Hole in One-Challenge“
Christbaum im Hostel inkl. Weihnachtskiwi 😁

Zum Abschluss meiner Reise fuhr ich dann noch nach Rotorua. Schon bei der Busfahrt dorthin, merkt man, dass es in diesem Gebiet brodelt 😅. Immer wieder steigen vom Boden Dämpfe aus heißen Quellen auf. In Rotorua habe ich dann eine Führung durch den Te Puia Thermal Park gemacht. Dabei sieht man nicht nur blubbernde Quellen und den höchsten aktiven Geysir der Südhalbkugel, sondern auch ein Kiwi Conservation Centre und eine Schule für Māori-Handwerk und -Kunst.  

Te Puia: Wassertemperatur 90-100 Grad
Te Puia
Te Puia
Te Puia: Hier lernen die Studenten wie man Māori-Schnitzerein anfertigt
Te Puia: Schule für Weberei

Ganz im Zeichen der Māori stand auch mein Besuch im Mitai Māori Village, wo ein traditionelles Dorf nachgebaut wurde. Dort werden unterschiedliche kulturelle Aspekte präsentiert, Tänze (z.B. Haka) aufgeführt und zum Abschluss gibt es ein traditionell zubereitetes Hāngī. Dabei werden Fleisch und Kartoffeln mehrere Stunden lang in einem Erdloch gegart 😋.

Eingang ins Dorf
Wer motiviert ist, kann vor dem Essen ein paar Māori-Wörter lernen 😁.
Hāngī
Hāngī
Willkommenszeremonie
Māori-Tanz

Nach Rotorua ging es schon zurück nach Auckland für meinen Heimflug. Nach insgesamt 13 Monaten ist meine lange Reise durch sieben Länder somit zu Ende. Ich bin unglaublich froh, es gewagt zu haben, alleine loszuziehen und werde die vielen schönen Momente mein Leben lang dankbar in Erinnerung behalten 😊.

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