Arequipa

Nach einer langen Fahrt mit dem Nachtbus erreichte ich Arequipa. Die erste Zeit in der Stadt verbrachte ich damit, ein paar Sehenswürdigkeiten im Zentrum zu besichtigen. Dort gibt es zum Beispiel das berühmte Convento de Santa Catalina, in dem man die unterschiedlichen Räume des Klosters ansehen kann. Das wahre Highlight der Klosteranlage sind aber die bunten Mauern und vielen kleinen Gassen, die das Kloster fast wie eine „kleine Stadt in der Stadt“ wirken lassen.

Convento de Santa Catalina
Convento de Santa Catalina
Convento de Santa Catalina

Sehr interessant fand ich auch das Museo de Santuarios Andinos, in dem Opfergaben der Inka ausgestellt werden. Dazu gehören nicht nur Töpfe und kleine Figuren, sondern auch die Mumie „Juanita“, ein 12- bis 14-jähriges Mädchen, das eines von drei Kinderopfern war, die in einem Vulkan in der Umgebung von Arequipa gefunden wurden. Die anderen beiden Mumien waren bei ihrer Entdeckung bereits in einem sehr schlechten Zustand, Juanita wurde aber weiter oben im Vulkan begraben, weshalb ihre Mumie verhältnismäßig sehr gut erhalten blieb.

Foto von Juanita – Die Mumie selbst dürfen Besucher leider nicht fotografieren

Mein nächster Stopp war dann wieder weniger makaber 😁. Ich stattete nämlich der „Mundo Alpaca“ („Alpakawelt“) einen Besuch ab. Neben einer Boutique mit Kleidung aus Alpakawolle und einer kleinen Koppel mit ein paar Lamas und Alpakas gibt es dort auch ein kleines Museum, in dem erklärt wird, wie Alpakafell zu Wolle verarbeitet wird.  

Webarbeiten aus Alpaka-Wolle

Außerdem verbrachte ich auch Silvester in Arequipa. Gemeinsam mit Una und drei anderen Mädels aus ihrem Hostel ging ich in ein feines Restaurant essen. Danach verbrachte ich noch eine Weile bei ihnen im Hostel, bevor ich mich dann kurz nach Mitternacht wieder auf den Weg zu meinem Hostel machte. Wegen Silvester gab es an diesem Tag eine Corona-bedingte Ausgangssperre ab 23 Uhr, deshalb wollte ich nicht zu spät noch durch die Straßen laufen 😅.

Silvester-Essen

Jeder, der schon einmal in Arequipa war, weiß, dass ein Besuch der Stadt nicht vollständig ist, wenn man nicht zumindest eine Tagestour zum Colca-Canyon gemacht hat. Der Canyon ist nicht nur sehr beeindruckend anzusehen, sondern auch dafür bekannt, dass man dort oft Anden-Kondore zu Gesicht bekommt. Dieses Glück hatten wir zwar leider nicht, die Tour war aber trotzdem sehr schön. Am Weg zum Canyon blieben wir in ein paar kleinen Dörfern im Colca-Tal stehen, wo die Einheimischen ihre Produkte anboten und ein paar Kinder traditionelle Tänze aufführten.

Colca-Canyon
Colca-Canyon
Colca-Canyon

Eine zweite Tour führte mich dann zu einem Salzsee in der Reserva Nacional de Salinas y Aguada Blanca. Durch die Weite des Salzsees kann man dort sehr gut lustige Fotos machen. Unser Guide wusste ganz genau, wie wir uns aufstellen mussten, damit sie auch perfekt glückten 😊. Am Weg zurück konnten wir dann ein paar Vicuñas (die kleinsten Verwandten von Lama und Alpaka) beobachten 😊

Reserva Nacional de Salinas y Aguada Blanca
Salinas
Vicuña

Arequipa ist außerdem auch für schöne Sonnenuntergänge bekannt. Davon durften wir uns gleich an meinem ersten Abend in einer Rooftop-Bar überzeugen.

Plaza de Armas von Arequipa bei Sonnenuntergang

Nach einigen sehr schönen Tagen in Arequipa machte ich mich dann auch endlich auf den Weg in DIE peruanische Touristenhochburg Cusco 😁.

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