Panamás Pazifikküste und El Valle

Unser erster Stopp an der Pazifikküste war das kleine Dorf Boca Chica, das vor allem für die von dort aus erreichbaren Inseln bekannt ist. Auch wir haben natürlich eine Inselhopping-Tour gebucht. Dabei sind wir mit einem Speedboat ins Meer hinausgefahren und haben drei unterschiedliche Inseln besucht. Auf jeder Insel konnten wir dann baden oder ein bisschen über die herrlichen Sandstrände spazieren.

Auch wenn uns das Sonnenbaden normalerweise relativ schnell zu langweilig wird, war es sehr schön, einmal einen Tag so richtig zu entspannen 😊. Viel mehr gibt es in dem verschlafenen Dörfchen dann aber nicht zu tun, deshalb sind wir am nächsten Tag auch schon wieder weitergefahren Richtung Santa Catalina.

Am Weg dorthin haben wir uns noch den wunderschönen Strand von Las Lajas angesehen. Als wir dort waren, war gerade Ebbe, weshalb man richtig weit gehen musste, um zumindest mit den Füßen im Wasser zu stehen 😁.   Eigentlich hatten wir uns gedacht, wir könnten uns noch schön in eine Strandbar setzen und was trinken, es hatte aber leider alles zu 😅.

Playa Las Lajas

Nach einer rumpeligen Fahrt kamen wir am späten Nachmittag in Santa Catalina an. Die Straßen in Panamá stellen Papa teilweise vor eine ziemliche Herausforderung. Sie sind – im Gegensatz zu denen in Peru – zwar großteils asphaltiert, man weiß aber nie, wann auf einmal ein riesiges Schlagloch mitten auf der Fahrbahn erscheint 😅. Auf der Straße nach Santa Catalina war das besonders schlimm, sodass wir die letzten 30 Kilometer nur im Schneckentempo zurücklegen konnten. Als wir dann endlich ankamen, sind wir gleich zum Strand spaziert (dieses Mal gab es auch eine Strandbar 😁) und haben dort den Sonnenuntergang abgewartet 😊.

Santa Catalina

Am nächsten Tag machten wir wieder eine Inseltour – dieses Mal aber mehr zum Schnorcheln als zum Sonnenbaden 😊. An drei unterschiedlichen Schnorchelspots im Coiba-Nationalpark konnten wir Fische, Schildkröten, Rochen und kleine Haie beobachten. Da ich mit meinen Kontaktlinsen noch nicht so ganz zurechtkomme und die Kombination Brille + Taucherbrille natürlich nicht funktioniert, bin ich statt zu schnorcheln einfach mitgeschwommen. Die meiste Zeit waren wir auch in so niedrigen und klaren Gewässern, dass ich auch von der Oberfläche ohne Probleme bis an den Grund sehen konnte 😊. Mittags haben wir außerdem an einem schönen Strand Halt gemacht und eine Kleinigkeit gegessen.

Coiba-Nationalpark

Wie auf fast allen Stränden in Panamá und Costa Rica gab es auch hier haufenweise Krabben in allen Farben und Größen. Normalerweise nehmen die Krabben ja gleich Reißaus, wenn ihnen Menschen zu nahekommen, sodass man sie nur mehr weglaufen sieht. Dieses Mal war der Hunger aber anscheinend größer 😅. Von unseren Sandwiches sind natürlich immer wieder kleine Brösel auf den Boden gefallen, die sie sich dann geschnappt haben. Teilweise haben sie sich auch richtig darum gestritten 😂. Eine Niederländerin, die bei der Tour dabei war, machte dann den Fehler, die letzten Stücke ihres Sandwiches auf dem Tisch liegenzulassen, während sie ins Meer ging. Der Wind hat das Brot dann auf den Boden geworfen und innerhalb von Sekunden war es auch schon vollständig mit Krabben bedeckt 😄.

Als letzten Stopp unserer Tour ging es dann noch auf einen tollen Aussichtspunkt 😊.

Blick über den Coiba-Nationalpark

Als wir am nächsten Morgen Richtung El Valle aufbrachen, konnten wir beobachten, wie eine Herde Rinder mit zwei Pferden die Straße entlang getrieben wurde. Die beiden Reiter haben sie dann aber so schön auf die Seite gelotst, dass wir ohne Probleme vorbeifahren konnten 😊

Unser nächstes Ziel El Valle de Antón liegt dann wieder etwas im Landesinneren und mitten im Krater eines erloschenen Vulkans 😊. Unsere Fahrt dorthin führte uns schlussendlich über eine wunderschöne Bergkette 😊. Zuerst machten wir aber noch einen unfreiwilligen „Umweg“ 😅. Die Straße, über die uns unser Navi geschickt hat, wurde nämlich immer schlechter und war dann nach einer halben Stunde mit unserem Mietauto ohne Allrad nicht mehr befahrbar – also ging es den ganzen Weg wieder zurück 🙈. Wir hätten uns die Straßenkarte wohl doch etwas genauer ansehen sollen 😅.

In El Valle erwartete uns dann gleich die nächste Überraschung: Unsere Unterkunft war zwar richtig schön, aber – wie der gesamte Ort – ohne Strom. Der starke Sturm der letzten Nacht hatte wohl Einiges beschädigt. Wir sind dann aber trotzdem noch gemütlich durch den Ort spaziert und haben so den Koch des Restaurants, in dem wir zu Abend essen wollten, noch in einen ziemlichen Stress versetzt. Es wurde nämlich schon langsam dunkel und er musste ja noch für uns kochen, bevor das Licht endgültig weg war 😅. (Dafür, dass Stromausfälle hier anscheinend öfter vorkommen, war er nicht wirklich gut darauf vorbereitet 🙈.) Naja, so ein kostenloses Dinner in the Dark hat ja auch was und das Essen war auch wirklich gut 😄. Später am Abend war dann auch alles wieder repariert.

Am nächsten Tag machten wir dann zwei Wanderungen – die erste dauerte aber nur 10 Minuten. Dabei ging es über einen kurzen Weg zu einem schönen Wasserfall 😊.

Die zweite Wanderung war dann schon etwas anstrengender. Dabei ging es nämlich auf La India Dormida, einen der Hügel von El Valle. Der Weg zur Spitze führte an der Piedra Pintada (einem Stein mit Felszeichnungen) und zwei weiteren Wasserfällen vorbei. Nach einer guten Stunde waren wir dann ganz oben und konnten den wunderschönen Ausblick in alle Richtungen genießen 😊.  

La Piedra Pintada
Ausblick von La India Dormida
Ausblick von La India Dormida auf El Valle

Am Nachmittag fuhren wir dann noch weiter nach Punta Chame, wo wir den Tag am Strand ausklingen ließen, bevor wir uns am nächsten Tag dann endgültig von der Küste verabschieden und wieder ins Landesinnere fahren 😊.

Punta Chame
Punta Chame

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