Costa Rica – Woche 2

Von La Fortuna aus ging es für uns weiter nach Monteverde. Am Weg stoppten wir noch an einem Hängebrückenpark, in dem wir auf teilweise über 100 m langen Hängebrücken durch das Dschungel-Dickicht wanderten. Die Ausblicke waren natürlich richtig schön 😊

Mistico-Hängebrückenpark

Später am Nachmittag machten wir dann noch eine weitere Wanderung – dieses Mal durch den „Ewigen Wald der Kinder“. Der Name kommt daher, dass der Trockenwald nur durch ein großes Spendenprojekt schwedischer Schüler erhalten werden konnte. Mittlerweile ist er dank der Spenden von Kindern aus der ganzen Welt das größte private Naturschutzgebiet des Landes.

Es ist wirklich beeindruckend, wie unterschiedlich die Pflanzenwelt in ganz nahe aneinander liegenden Gebieten in Costa Rica sein kann. Ebenfalls von Monteverde aus ging es am nächsten Tag in den Feuchtwald des Santa Elena-Reservates, der wieder komplett anders aussah als der „Ewige Wald der Kinder“ am Vortag.

Santa Elena
Santa Elena

Danach gab es noch ein weiteres Highlight: Auf 13 Ziplines wagten wir den Flug über den Regenwald. Die Aussichten waren trotz des aufziehenden Nebels und des teils strömenden Regens wunderschön ☺️

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Rincón de la Vieja. Zwischendurch legten wir aber noch einen Stopp beim Wasserfall Llanos de Cortés, der als einer der schönsten Wasserfälle des Landes gilt, ein. Auch sonst war die Fahrt sehr ereignisreich. Zuerst entdeckte unsere Reiseleiterin Brüllaffen in einem Baum am Straßenrand, danach statteten auch noch Aras dem Café, bei dem wir Halt machten, einen Besuch ab.

Llanos de Cortés
Brüllaffe
Ara

Bei einer leichten Wanderung durch den Rincón de la Vieja-Nationalpark gab es am Tag darauf ebenfalls viel zu sehen. Der Weg führte uns entlang mehrerer brodelnder Schlammlöcher, denen man am besten nicht zu nahe kommt 😁. Das Ganze wurde natürlich vom obligatorischen Schwefelgeruch begleitet 😅. Am Nachmittag entschied ich mich dann noch für einen Ausritt 😊 Da ich die Einzige war, die teilnehmen wollte, gesellte sich unsere Reiseleiterin noch zu mir. Gemeinsam mit zwei Guides ritten wir in die Nähe eines Wasserfalles, zu dem wir dann auch hinunterwanderten. Beim Rückweg zur Lodge hatten wir dann noch einen wunderschönen Ausblick über das Tal 😊 Da ich leider schon viel zu lange nicht mehr am Pferd gesessen war, genoss ich den Ausritt umso mehr 😍

Rincón de la Vieja
😁 😍

Den nächsten Tag verbrachten wir fast vollständig im Bus nach Sámara. Während die meisten unserer Unterkünfte eher abgelegen waren, befand sie sich in Sámara mitten im quirligen Strandort, sodass wir uns am Abend noch gemütlich in eine Bar setzen konnten. Bei richtig toller Live-Musik und einer Feuershow, bei der man immer die leichte Befürchtung hatte, die Künstler würden den Baum, unter dem sie standen, bald abfackeln, genossen wir unsere Cocktails 😁

Unseren zweiten Tag in Sámara konnten wir ganz nach Belieben gestalten. Mit zwei anderen aus unserer Gruppe nahmen Papa und ich an einer Delfintour teil. Eigentlich suchten wir nur nach ein bisschen Abwechslung (den ganzen Tag am Strand zu liegen, war uns zu langweilig) und hatten keine großen Erwartungen, die Tour war aber richtig schön! 😊 Wir waren noch gar nicht lange unterwegs, als sich uns ein Buckelwal zeigte – und das, obwohl gerade gar keine Walsaison war. Etwas später sahen wir dann noch eine riesige Delfinschule (sicher um die 100 Tiere), die ums Boot herumschwammen und -sprangen – ein Erlebnis wie im Film 😍

Den Rest des Tages verbrachten wir dann gemütlich am Strand bzw. Hotelpool 😊 Auch eine kurze Shoppingtour war angesagt. Da meine Shorts von der Arbeit im Pilpintuwasi mit nicht-auswaschbaren Flecken übersät war, musste unbedingt eine neue her 😁

Für einen Teil unserer Gruppe war Sámara auch schon der letzte Stopp. Man konnte unsere Reise nämlich als zwei- oder dreiwöchige Tour buchen. Deshalb fuhren wir zurück nach Alajuela (Nachbarstadt von San José und eigentlicher Standort des Flughafens) und mussten uns dort von 5 Personen aus unserer Gruppe verabschieden 😢 Für die restlichen 10 Leute ging es dann am selben Tag noch weiter nach Sarapiquí.

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