Costa Rica – Woche 1

Ich unterbreche meinen Peru-Aufenthalt gerade für ein paar Wochen, um gemeinsam mit meinem Vater durch Costa Rica und Panamá zu reisen. Costa Rica sehen wir uns im Rahmen einer geführten Reise von World Insight an; Panamá erkunden wir dann auf eigene Faust mit einem Mietauto.

Unsere Costa Rica-Reise begann in der Hauptstadt San José. Dort lernten wir den Rest der Gruppe und unsere Reiseleiterin Marielos kennen. Als ersten Programmpunkt entdeckten wir die schönsten Plätze San Josés und durften am Mercado Central einen der besten Kaffees der Stadt verkosten (heißt: die Kaffeetrinker unter uns, ich genoss währenddessen die Markt-Atmosphäre 😄). Danach ging es auch gleich weiter in unser wunderschön gelegenes Hotel im Orosi-Tal.

Ausblick von unserem Hotel im Orosi-Tal

Am nächsten Tag wartete dann bereits der erste Vulkan auf uns 😊 Bei unserem Spaziergang entlang der Krater des Irazú-Vulkans hatten wir auch richtig Glück mit dem Wetter und konnten bei Sonnenschein die schöne Aussicht genießen. Am Weg zurück zum Hotel machten wir dann noch einen Stopp in Cartago und besichtigten die beeindruckende Kathedrale, wo gerade die letzten Vorbereitungen für eine Hochzeit stattfanden 😊

Irazú-Vulkan
Irazú-Vulkan
Kathedrale von Cartago
Kathedrale von Cartago

Am Tag darauf stand dann die erste richtige Wanderung am Programm. Durch enge Dschungelpfade ging es zuerst steil bergab, bevor wir dann natürlich alles wieder hinaufgehen mussten, was durch die hohe Luftfeuchtigkeit und die Höhe von ca. 3.000 m doch ziemlich anstrengend war. Unser Mittagessen hatten wir uns definitiv verdient 😁

Danach setzten wir unsere Fahrt Richtung Manuel Antonio-Nationalpark fort. Bei unserer Wanderung durch den Nationalpark konnten wir nicht nur unser erstes Faultier entdecken (#1 Bucketlist-Punkt wohl jeder Costa Rica-Reise ✔️😁), sondern auch viele andere Tiere, wie zum Beispiel Kapuzineraffen, Leguane, ein Aguti und einen Nasenbären beobachten 😊 Wie an vielen Orten in Costa Rica geht der Regenwald im Manuel Antonio-Nationalpark direkt in einen wunderschönen Sandstrand über, sodass man Wandern und Baden super kombinieren kann.

Manuel Antonio-Nationalpark
Kapuzineraffen im Manuel Antonio-Nationalpark
Manuel Antonio-Nationalpark

Unser erster Halt am nächsten Tag eignete sich da schon weniger zum Baden. Wir unterbrachen unsere Fahrt nämlich kurz an einer Brücke, von der aus wir einen Blick auf den darunterliegenden Fluss und die dort lebenden Krokodile werfen konnten.

Am Abend besuchten wir dann noch eine Farm in La Fortuna und lernten über die unterschiedlichsten Kräuter und Früchte, die dort angebaut werden. Außerdem wurde uns gezeigt, wie Zuckerrohr-Saft gewonnen wird (inkl. Kostprobe 😊 ). Gleich nach unserer Ankunft begann es in Strömen zu regnen. Wir wurden zwar patschnass, dafür ließen sich aber auch ein paar Frösche blicken 😁. Danach durften wir uns noch im Tortilla-Formen versuchen, bevor uns ein richtig gutes Abendessen serviert wurde – inkl. unserer „verwoadackltn“ (liebe Grüße an meine Mitreisenden aus Deutschland 😂) Tortillas😊

Den darauffolgenden Tag verbrachten wir ebenfalls in La Fortuna. Zuerst machten wir eine Wanderung, die uns ein Stück weit den Arenal-Vulkan hinaufführte. Die Spitze des Vulkans war leider (wie so oft) im Nebel, wir konnten aber wunderschön das Tal überblicken 😊

Arenal-Vulkan: Vom Bus aus hatten wir kurz freie Sicht 🙂
Ausblick vom Arenal-Vulkan

Am Nachmittag stand der Besuch einer lokalen Schule am Programm. Da wegen Corona aber gerade keine Kinder in der Schule waren und wir von Markus und Karin ein paar super Tipps für die Umgebung bekommen hatten, beschlossen Papa und ich, die Schule auszulassen und unseren Nachmittag selbst zu gestalten. Drei andere Leute aus der Gruppe schlossen sich uns an. Zuerst badeten wir ca. eine Stunde in einem Fluss, der durch den Vulkan erhitzt wurde und dadurch angenehm warm war.  Danach nahmen wir noch ein „Taxi“ (Der Polizist, den wir um ein Taxi gebeten hatten, rief wohl einfach seinen Kumpel an) zum La Fortuna-Wasserfall. Um zum Wasserfall zu gelangen, mussten wir 500 Stufen hinab- (und später wieder hinauf) steigen. Die Anstrengung war es aber auf jeden Fall wert; der Wasserfall war wirklich toll 😍

La Fortuna-Wasserfall

Am Abend machten wir dann gemeinsam mit der Gruppe einen ca. 2-stündigen Nachtspaziergang, wo wir wieder die unterschiedlichsten Tiere beobachten konnten. Neben Spinnen, Schlangen und Fröschen sahen wir auch eine Fledermaus und sogar ein Gürteltier 🤩 

Quak 😄

Somit war unsere erste Woche in Costa Rica auch schon wieder vorbei. Die Erwartungen waren nach den vielen tollen Erzählungen sehr hoch, aber wir wurden nicht enttäuscht. Da wir gerade in der Übergangszeit von der Regen- in die Trockenzeit hier sind, ist das ganze Land unglaublich grün und wunderschön 😊.

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